Mädchenförderung
Die Förderung von Mädchen bildet einen der Schwerpunkte unserer Projektarbeit. Bei unserem Projektgebiet handelt es sich um eine Nomadenregion. In de Nomadengebieten ist die Rollenverteilung in der Regel sehr strikt. Die Nomadenfamilien können es sich oft höchstens leisten, eins ihrer Kinder in die Schule zu schicken. Meistens wählen sie dafür einen Jungen aus. Durch die Nähe unserer Schule zu den Nomadensiedlungen und den kostenfreien Unterricht können nun mehrere Kinder einer Familie die Schule besuchen, auch die Mädchen.
Zudem ist es in den Nomadenfamilien üblich, dass die Mädchen auch im Erwachsenenalter bei ihren Eltern bleiben, um diese bei den häuslichen Aufgaben zu unterstützen. Da die meisten von ihnen sowieso keinerlei schulische Ausbildung haben, bietet sich ohnehin keine Alternative. Durch den Besuch der Grundschule haben nun auch Mädchen die Chance, an einer weiterführenden Schule angenommen zu werden.
Mädchen, die lieber bei ihrer Familie bleiben möchten, anstatt in die größeren Städte zu gehen, haben ab diesem Winter die Möglichkeit, eine Ausbildung zur Hebamme oder in unserer Handwerksschule im Nomadengebiet selber aufzunehmen.
Seit Beginn unserer Arbeit achten wir besonders darauf, dass ebenso viele Mädchen von uns bei ihrer weiterführenden Schulbildung unterstützt werden. Dadurch fördern wir die Bildungschancen und die Gleichberechtigung von Mädchen und jungen Frauen in Tibet. Durch unsere Unterstützung ist es jungen Frauen nun möglich, zwischen einem häuslichen Leben im Rahmen der Familie oder aber der Aufnahme einer Arbeit außerhalb der Familie zu wählen.
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Wir haben einen neuen Schirmherren:
Liebe Freunde und Förderer,
Vor vier Jahren wurde der Verein Kham Nomadenhilfe e.V. gegründet und hat seitdem vielen Bedürftigen in Osttibets Nomadengebieten geholfen. Die Unterstützung erfolgt stets mit sehr viel Engagement und Hingabe, davon konnte ich mich mit vielen Freunden überzeugen. Der Verein stellt sicher, dass die gespendeten Gelder auch wirklich die Bedürftigen in Tibet erreichen, ohne Abzüge für Verwaltung oder Marketing. Gefördert werden ausschließlich Vorhaben, die von den Bedürftigen mitentwickelt wurden und von ihnen auch eigenverantwortlich durchgeführt werden können.
Es ist mir eine besondere Freude und Ehre, als neuer Schirmherr diesen
wunderbaren Verein zu unterstützen. Als Tibetfreund ist es mir ein großes Anliegen, die Lebenssituation der großartigen Menschen im tibetischen Gebiet zu verbessern. Zudem liegt mir als Arzt am Klinikum Frankfurt Höchst der Ausbau der medizinischen Grundversorgung in den kargen tibetischen Nomadengebieten besonders am Herzen.Ich danke herzlich allen mitwirkenden freiwilligen Helfern und
Förderern, die maßgeblich zum Gelingen der
Unterstützungsmaßnahmen beigetragen haben!Ihr Prof. Dr. med. Wolfgang Stelter
// Neuigkeiten //
10.02.2012
Unsere neue Krankenstation ist fast fertig!
Der Bau unserer neuen Krankenstation ist inzwischen fast fertig. Das Gebäude steht und ein Teil der Untersuchungsräume wurde eingerichtet. In den nächsten Monaten werden wir die übrigen Untersuchungsräume und den stationären Bereich fertig stellen.
04.02.2012
Die ersten Yaks wurden übergeben
Während unserer letzten Projektreise wurden die ersten Yaks aus unserem Yak-Programm bereits übergeben. Die Frauen und ihre Kinder freuten sich sehr. In den kommenden Wochen werden wir die übrigen Tiere an ihre neuen Besitzerinnen übergeben
// Termine //
18. März: Flohmarkt in der Alten Feuerwache, Köln, 9 - 17 Uhr.
25. März: Frühlingsfest in der OT. St. Anna, Christine-Teusch-Platz 1, Köln, 11 - 17 Uhr
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